Le Mans mit Steve McQueen

veröffentlicht: 14.11.2005 um 18:35 von Pixeleye. Kommentare (2).
Abgelegt unter: DVDs.

Le Mans versetzt den Zuschauer mitten ins Geschehen der 24 Stunden von Le Mans. Für viele ist es das härteste Autorennen der Welt, für jeden Rennfahrer seit jeher eine ganz besondere Herausforderung. Steve McQueen (Bullitt, Gesprengte Ketten) spielt die Hauptrolle in diesem Genreklassiker, einen amerikanischen Fahrer, der in ein unerbittliches Duell mit seinem deutschen Widersacher verstrickt ist und währenddessen mit seinem Gewissen ringt. Bei einem durch ihn verschuldeten Unfall kam ein enger Freund ums Leben. McQueen ist ganz er selbst, wie immer faszinierend in seiner stoischen Art, und die Rennsequenzen bleiben bis heute unübertroffen. Die Geschichte ist handwerklich solide gearbeitet (im Klartext: eigentlich nicht vorhanden und dient nur als Vorwand, aber wer will bei solchen Rennfilmen schon eine Geschichte *g*) und mit genügend Testosteron angereichert. Le Mans ist ein packender Film voller Action und Thrill.

Der Film “Le Mans” sollte bereits im Jahre 1966 verwirklicht werden, als Konkurrenzprojekt zu John Frankenheimers “Grand Prix”. Das Frankenheimer-Projekt mit Stars wie James Garner, Yves Montand, Adolfo Celi (grossartig als Enzo Ferrari), Toshiro Mifune, Eve-Marie Saint und Francoise Hardy sowie zahlreichen Grand-Prix-Grössen, avancierte 1967 zu einem Kassenschlager. Aber: “Le Mans” musste wegen einer Erkrankung, böse Zungen behaupteten gar wegen Drogenproblemen des als Hauptdarsteller vorgesehenen Steve McQueen, verschoben werden. Erst vier Jahre später nach “Grand Prix” konnte der Film schliesslich realisiert werden. Für die Produktion wurde das 24-Stunden-Rennen von Le Mans des Jahres 1970 ausgewählt. Dort konnte übrigens Porsche nach jahrelangem erfolglosen Bemühen den ersten Gesamtsieg im damals prestigeträchtigsten Langsteckenrennen der Welt erringen. Für den Film wurde ein bei den “24 Heures Du Le Mans” offiziell startender, von Linge/Slotemaker/Williams pilotierter, mit 3 Kameras bestückter Porsche 908/02 Spyder genutzt, welcher dafür sorgte, dass die Rennsportatmosphäre möglichst authentisch wirkte. Die Kameras belichteten während des Rennens 10.000 Meter Filmmaterial. Kurioserweise verhinderten lediglich die Wechsel der Filmrollen eine Platzierung des Wagens in der Top Ten der Gesamtwertung.

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2 Kommentare »

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Kommentar von Andreas

14.11.2005 @ 19:14

Sag mal hat dich das Rennfilm-Fieber gepackt oder so? Sind jedenfalls zwei gute Filme.

Vielleicht ist das ja auch was für dich. Wenn du Rennsportbegeistert bis wird es dir gefallen. Allein der Sound.

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B00004TLL3/qid=1131988332/sr=8-1/ref=sr_8_xs_ap_i1_xgl/302-5208501-0722450

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Kommentar von admin

14.11.2005 @ 19:17

Hehe, ich steh einfach auf diese Oldschool-Race Sachen wie Le Mans, Indianapolis und Co. genau wie Bullit oder American Graffiti. Obwohl ich da schon differenziere. ;)

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