Street Eliminator, die ganze Warheit.
veröffentlicht: 11.5.2006 um 20:46 von Dragstripper.
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Aufsitzen, angasen, angreifen Street Eliminator Germany 2006 Kick off Kindel / Eisenach 6.-7. Mai 2006
Und wie sich das anließ. Grandios, hervorragend, überwältigend, atemberaubend. So könnte man nun endlos weiter aufzählen um die Eindrücke des aller ersten SE Wochenendes zu beschreiben. Warum? Ganz einfach. Das Wetter hatte Bestlaune, verteilte fast schon ungesunde Röte auf Armen, Beinen und Hälsen.
Ebenso waren 24 der 32 gemeldeten SE Gladiatoren nach Eisenach gereist um an den ritterlichen Spielen teilzunehmen. Die meisten mit ihrem 1A Material, nur einige kämpften noch mit stumpfen Waffen, was sich bis Rotenburg ändern soll, dann wird auch hier richtig angegriffen. Das Fahrerlager der SE präsentierte sich sehr ordentlich, allenthalben wurde an den Streitwägen gefeilt, und die errichtete Wagenburg präsentierte sich akkurat.
Die Organisation von Seiten des Dragracer Magazins (Dennis, Kalunki, Jens), sowie von Skorpion und Renninchen war kompetent, umfassend und zeichnete sich in dem lockeren Umgang mit den Fahrern und der Racewars Orga aus. Aktuell wurde nach jeder Runde mit Zeiten und Bildern auf www.Dragracer.TV berichtet.
Das Fahrerfeld war wie bekannt bunt gemischt, Highlight für die Besucher und den Streckensprecher war auf jeden Fall Micha Vogts Willys, aber die anderen mussten sich nicht verstecken, ob Hot Rod, Käfer, BMW, Manta, Import Racer, US Kulteisen die Besucher, die in über 10000er Stärke an die Strecke pilgerten nahmen die Rennserie begeistert auf. Während der drei Samstägigen Quali Runden fuhr Guido Uhlir mit seinem V8 Manta aus Berlin an die Spitze, mit einer 10.3 sek. Zeit. Vogt, “Brändes”, Fink, Garbers folgten dicht auf.
Zur Zeitnahme sei noch folgendes gesagt. Sie entsprach nicht den Drag Racing Standards, die Racewars Crew arbeitet bis zum nächsten Mal dran. Die Läufe wurden alleine durch die gefahrene E.T. (Laufzeit) entschieden, es konnte auch kein Rotlicht gefahren werden, und die Reaktionszeit wurde auch nicht gemessen. Die beiden nächsten Läufe werden vom 1 on 1 Motorsports Team gezeitet, da sind dann wieder alle Drag Timing Standards erfüllt. Um 18.30 Uhr am Samstagabend machte sich der SE Convoy, angeführt von Officer Unterarmtattoo “Rubber Duck” des Motorsportclub grüß weiß in seinem Blaulicht bestücktem Dienstfahrzeug auf den Weg zum obligatorischen, zur Wertung gehörenden Cruising. Die beiden sehr aufgeschlossenen Polizisten wurden vor der Ausfahrt noch ausgiebig von Admiral Skorpion gebrieft, so dass auch sie voll und ganz im Bilde waren. Convoy, ein Klassiker der Filmgeschichte, er wurde hier in anderer Form neu verfilmt. 24 SE Fahrzeuge in einer sehr disziplinierten Fahrweise durch die schöne Landschaft um Eisenach cruisend. Das war der PS Himmel, die Passanten bekamen sich nicht mehr ein und als dann in Eisenach eine Tankstele zum allgemeinen Tränken der Pferde geentert wurde, war die Verwirrung der Außenstehenden perfekt. ” Na, die Krawallbrüder, die Polizei ist ja auch schon da ob das mal nicht noch Ärger gibt.” Statements dieser Art zeigten dem Eingeweihten, das die Rolle der Ordnungshüter in diesem Spiel nicht für alle durchschaubar war. So etwas will ich in Rotenburg wieder Live erleben, danke an Skorpion für den Ride auf dem Beifahrersitz, großes Tennis, Sieg im 2. Satz. Den Hot Start, der auch Teil des Reglements ist wurde auch von allen Teilnehmern mit Bravour bestanden. Am späteren Abend wurden dann die Paarungen für die Eliminations ausgelost, das war der einzige Punkt der nicht reibungslos klappte, wurde aber in einer von hohem Sportsgeist geprägten ritterlichen Atmosphäre über die Bühne gebracht, so dann man zum gemütlichen Teil übergehen konnte.
Die Eliminations am Sonntag waren auf jeden Fall zusammen mit den 3 Flame and Thunder Shows von Ulrike Golde am Wochenende im Gerd Habermann Racing Team Patriot Jet Dragster die Höhepunkte für die Zuschauer. Begleitet von dem Offiziellen SE Serien Song (zum Download auf der www.Street-Eliminator.de Seite) fuhr man durch die Runden, wobei sich die stärkeren Fahrzeuge keine Blöße gaben. Im Halbfinale traf dann Udo Fink im V8 Granata 2 auf Uhlir im Manta. Guido ließ nichts anbrennen und traf im Finale auf Micha Vogt, der einen Byerun im Halbfinale hatte. Leider kündigte sich bei Micha schon im halbfinal Burnout ein Getriebeschaden an, nach kurzem zucken blieb der Vortrieb weg und der 41′er Willys rollte angeschossen ins Ziel. So schwer verwundet, dass er im Finale nicht antreten konnte. Guido ließ es sich nicht nehmen das Duell gegen die Uhr und die Bestzeit des WE aufzunehmen. Er gewann auch diesen Zweikampf. 10.1 sek. standen auf der Uhr, ein würdiger, und zurecht von allen beglückwünschter Gladiator hat beeindruckend und souverän das erste Event dieser Serie für sich und die Berliner Jungs, Abteilung Dragracing gewinnen können.
Alle waren sich einig, wir freuen uns auf Rotenburg am 21.-23. Juli 2006 uns wieder in gleicher Runde zu treffen um erneut aufzusitzen, anzugasen und anzugreifen. Die aktuellen Punktestände, sowie mehr Fotos auf der offiziellen SE Homepage. Grüße LSDS
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